Wetter verrückt

Du kriegst die Tür nicht zu: es hagelt! Wir haben Montag, den 29. Mai – und es hagelt in Hamburg-Ottensen. Sind die da oben besoffen?

19 Gedanken zu „Wetter verrückt

  1. Chris sagt:

    Ich würd mal sagen, lieber einen verhagelten Hamburger Sommer als ein Erdbeben mit tausenden von Toten. Wollt jetzt aber keine Spaßbremse sein!

  2. Chris sagt:

    sie werden ständig in einem Satz genannt; das ist ja das traurige! Das wir uns selten darüber Gedanken machen, was wir alles in einem Satz nennen, sehen, denken…wenn es uns dann plötzlich bewusst wird, dann sind wir schockiert, glücklicherweise wenigstens das

  3. Julia Emma Schröder sagt:

    allgemein stimme ich da natürlich zu. doch ich kann ihre logik nicht ganz nachvollziehen, ausgerechnet in diesen kommentaren so ein thema lostreten zu wollen, denn:

    sie werden ständig in einem Satz genannt; das ist ja das traurige!
    -> stimmt, zum beispiel von ihnen.

    Das wir uns selten darüber Gedanken machen, was wir alles in einem Satz nennen, sehen, denken…
    -> ist mir absolut bewusst, deshalb tue ich es nicht.

  4. Chris sagt:

    Ich meinte das in etwa in diesem Sinne: wir beklagen uns über das Wetter, kurz vorher sahen wir eine Reportage über das Unglück in Indonesien. Wir jammern über die steigenden Preise von Fleisch, kurz davor sahen wir einen Bericht über die Hungersnot in Somalia. Im übertragenen Sinne nehmen wir dies in einem Satze wahr. Ohne dass es uns bewusst ist, sehen wir oft gar nicht die jeweiligen Relationen. Ich muss vielleicht spezifizieren: es ist gut, in einem Satz zu sehen – ja, es geht ja gar nicht anders -, aber gleichzeitig sollte man auch nicht die Relation aus dem Blickwinkel verlieren, also bewusst in Relationen zu denken. Selbstverständlich geht das nicht ständig, es würde uns wahrscheinlich zerreissen. Sorry, wenn ich kurz schockiert habe.

  5. Julia Emma Schröder sagt:

    du hast nicht schockiert. und wie gesagt: grundsätzlich stimme ich dir zu. nur fand ich den plötzlichen themenübergriff an dieser stelle etwas seltsam. das hat immer so etwas von „mir schmeckt das essen nicht.“ „ja, ABER – denk doch an die hungernden kinder in afrika.“
    und so könnte man jeden beitrag in jedem blog kommentieren, wenn sich z.b. jemand humorvoll über sommerhitze auslässt: „besser als eine dürre wie in ruanda“. oder jemand sich über aufbrausende kollegen aufregt: „lieber so, als ein amoklauf wie in berlin.“ es gibt immer etwas schlimmeres auf der welt als die eigenen kleinen betrachtungen und ich glaube, viele haben den blick für’s wesentliche schon behalten.
    doch ich wollte heute nicht über erdbebenopfer, sondern über plötzlich einsetzenden hagel bloggen.

  6. Joshuatree sagt:

    Kaum kommt das Wort „Wetter“ auf den Tisch, schon kochen die Emotionen hoch ;-).

    500 KM südlich von Hamburg sind es grade auch 12 Grad (Celsius), Regen. Damit sieht jede Stadt aus, wie mancher Teil von Glasgow.

  7. Julia Emma Schröder sagt:

    @ mc winkel: geht’s etwa in den sonnigen süden, so italien oder so?

    @ joshuatree: ich habe eigentlich nichts gegen manchmal trostloses wetter. manchmal. nicht dauernd. aber ich habe da auch eine kurze lunte – und das als hamburgerin! dumm gelaufen. 🙂

    @ ole: aaah, daher die häufig daneben liegenden vorhersagen!
    mit dem schnee scheint bestimmt für eine gewisse zeit die sonne! könnte aber auch blind machen.

  8. Markus Quint sagt:

    +++ newsflash +++
    Einer UNO-Eingabe zufolge soll das Wetter zu Beginn der nächsten Regenperiode vollständig abgeschafft und durch eine andere Unvermeidlichkeit ersetzt werden.
    +++ newsflash +++

  9. kid37 sagt:

    „Schnee auf dem Kilimanjaro“ ist ja eine meiner Lieblingsstorys von Hemingway. Dieser ewige Hagel (gerade eben wieder) über Hamburg deprimiert aber bloß. Das ist ja kein Effekt nach einem schwülen Sommergewitter, das ist so… so… novembrig. Das wars dann wohl zum Thema „milde Maiennacht“.

  10. Chris sagt:

    @kid37: ich liebe Hemingway, aber er hätte das wahrscheinlich für einen Scherz gehalten, hätte man ihm gesagt, dass es in ein paar Jahrzehnten kaum noch Schnee auf dem Kilimanjaro gibt…

  11. Julia Emma Schröder sagt:

    @ markus quint – das sind ja mal nachrichten. ich brenne schon jetzt vor neugier, was diese neue unvermeidlichkeit sein wird.

    @ kid37 – und – hoffst du noch auf laue sommernächte? so langsam sehe ich das negativ.

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