Dinobeine & DHL

Eben noch schwanger, schon gehen die Lütten in den Kindergarten und in die Schule. Als ich meiner Tochter heute morgen die Haare bürstete, kam mir mal wieder der Gedanke: Wie groß sie schon ist!
Gern denke ich an die schönen Seiten meiner Schwangerschaften zurück: das erste Anklopfen, die Ultraschallbilder, die Freude auf den Lütten und die Kleine. Und dann sind da noch die Erinnerungen an: Wasserbeine (O-Ton: „Die nächste Hauptrolle in Jurassic Park ist Deine!“), Kreislaufprobleme, Übelkeit, Klamottenschwund, geschwollene, schmerzende Arme, Stressmomente beim Arzt, Kurzatmigkeit, Fressattacken.
Na klar ist eine Schwangerschaft ein Wunder, wundervoll, wunderprächtig. Aber im Gegensatz zu den Frauen, die mir in jeder Zeitschrift entgegenjubeln „Eine Schwangerschaft ist das Tollste!!“, muss ich sagen: Hätte man mir das Ganze per DHL-Versand angeboten – ich hätte die Portokosten übernommen.
Vermessen klingt es vielleicht, und es ist eine subjektive Sicht der Dinge – viele Freundinnen schwebten regelrecht durch diese Monate. Doch ich möchte auch mal maulen dürfen: Wie gut, dass ich kein Elefant bin. 22 endlose Monate wäre ich dann schwanger. Als Goldhamster wäre ich in praktischen 12 Tagen mit dem Thema durch, dafür müsste ich den ganzen Tag in einem beknackten Plastikrad im Kreis laufen. Auch nicht besser.

Und dann die flüchtigen Begegnungen, die einem ständig den Bauch tätscheln wollten, einem jede noch so gnadenlose Geschichte zwischen Tür und Angel ins Ohr babbeln mussten – puh. Darüber habe ich damals für das U_mag mal einen kurzen Artikel geschrieben, zum Vergrößern bitte klicken:


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